Solidargemeinschaften - gelebte Realität von Schenken und zinslos Leihen

Solidargemeinschaften im Gesundheitswesen

Menschen gestalten ihre Gesundheitsvorsorge eigenverantwortlich mit maximal möglichem Gestaltungsfreiraum. 

Sie finden sich in kleinen Gruppen, den Solidargemeinschaften im Gesundheitswesen (SiG) zusammen. Die Überschaubarkeit in der Kleingruppe und deren regelmäßige Treffen (meist einmal im Monat) schaffen eine Basis für Begegnung und vertrauensvolles Miteinander.

Auf dieser Basis  wiederum findet individuell angepasste gegenseitige Unterstützung statt, die auf dem Fundament der finanziellen Autonomie dieser kleinen dezentral organisierten Gruppen lebendig wird.

 

Solidargemeinschaften die tragenden Säulen der GLKV

 

Wir verlassen so bewusst die übliche Anonymität des Gesundheitssystems, denn wir kennen den, dem wir helfen!
Wir bauen Beziehungen und Freundschaften auf oder befreundete Menschen gründen eine Solidargemeinschaft. Für uns mit jahrelanger Erfahrung in Solidargemeinschaften ist diese Vision schon Realität. Wir sind begeistert, von der Freiheit und dem Vertrauen, die sich dort entwickeln, wachstumsfördernde Reifungsprozesse inbegriffen.

Schenken oder zinslos leihen statt Leistungsanspruch - wie funktioniert das?

In den Solidargemeinschaften gibt es keinen Rechtsanspruch auf eine Unterstützungsleistung. Alle Zahlungen an Mitglieder sind freiwillig, soweit sie  60 % des "Mitgliedsbeitrags" (der Mitgliedsbeitrag wird Solidareinlage genannt) überschreiten. Über 60 % seiner Jahressolidareinlage kann jedes Mitglied, ohne Rücksprache mit der Gruppe nehmnen zu müssen, frei verfügen.

Wer auf seinen Weg zur Gesundheit bzw. die Behandlung seiner Krankheit mehr als diese 60 % benötigt, bittet bei einem Gruppentreffen die Mitglieder der Gruppe um diese Unterstützung (alternativ falls seine Gruppe für Mittelbewilligung Treuhänder eingesetzt hat, wendet er sich mit seiner Bitte an diese). Wenn die Unterstützungsbitte nachvollziehbar ist, wird sie in der Regel in Form einer Schenkung bewilligt. Das Mitglied hat aber die Möglichkeit, an Stelle der Schenkung sich ein zinsloses Darlehen (Leihgeld) von der Gruppe zu erbeten. Das kommt besonders dann in Betracht, wenn das betroffene Gruppenmitglied üblicherweise seinen freiverfügbaren 60%-Anteil der Solidareinlage nicht benötigt. Die Tilgung kann dann im Laufe der Zeit aus diesem Anteil erfolgen.

An dieser Stelle mag mancher skeptisch fragen:

"Wenn ich in Not bin und der Hilfe bedarf, kann es dann nicht passieren, dass man mir die erbetene Unterstützung nicht gewährt - vielleicht, weil dem ein oder anderen meine "Nase" nicht passt?"

Die Erfahrung lehrt (unter Einbeziehung von weit über 2000 Menschen und einem Zeitraum von ca. 18 Jahren), dass dieser Fall so gut wie nie eintritt.

 
Die SiG können bei Monatsbeiträgen von 50 bis 150 Euro über 90 % der in Deutschland durchschnittlich anfallenden Gesundheitsausgaben decken.
 

Wie Solidargemeinschaften handeln und funktionieren siehe dieses Video (12:10 min.):

 

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